Wenn die Gedanken immer wieder abschweifen

Konzentrationsstörungen suchen jeden von uns hin und wieder heim und brauchen uns erst einmal nicht beunruhigen. Denn bei Schlafmangel, Stress sowie keinen ausreichenden Ruhephasen oder einer mangelhaften Ernährung kann es zu einer kurzfristigen Konzentrationsschwäche kommen. Werden die Ursachen behoben, erledigt sich meist auch das Problem von selbst. Doch was, wenn man sich auch auf Dauer auf nichts mehr konzentrieren kann? Was kann man selber machen und wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Mögliche Ursachen von Konzentrationsstörungen

Die Gründe, die zu einer Konzentrationsschwäche führen, können vielfältig sein:
– Stress und anhaltender Zeitdruck
– Schlafmangel oder Schlafstörungen
– Bewegungsmangel
– falsche Ernährung mit zu viel Eiweiß und ohne Kohlehydrate
– Magersucht
– Durchblutungsstörungen des Gehirns, zum Beispiel Verkalkung
– Demenz
– niedriger Blutdruck
– ADS oder ADHS
– Chemotherapie
– kalter Drogenentzug
Eine gelegentlich auftretende Konzentrationsschwäche durch einen oder mehrerer dieser auslösenden Faktoren geht in der Regel schnell wieder vorbei, sofern die Ursachen abgestellt worden sind. Sollten Konzentrationsschwierigkeiten jedoch gehäuft verstärkt auftreten, ohne dass sie sich erklären lassen, sollte immer vom Arzt abgeklärt werden.

Was können Sie selbst gegen Konzentrationsschwäche ausrichten?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: die Ursachen verhindern beziehungsweise abstellen. Wenn Sie sich nur hin und wieder, zum Beispiel bei Stress und Zeitdruck, schlecht auf eine Sache konzentrieren können und Ihre Gedanken immer wieder vom Thema abschweifen, so können Sie versuchen, dies selbst in den Griff zu bekommen.

+ Ernähren Sie sich ausgewogen, damit Ihr Gehirn alle wichtigen Nährstoffe erhält, welches es zum Arbeiten benötigt. Dazu gehören vor allem auch Kohlehydrate, die nach den neuesten Ernährungstrends gerne unterschlagen werden.
+ Mindestens 2 Liter Flüssigkeit täglich unterstützen eine gute Gehirnarbeit. Bestens geeignet sind Mineralwasser oder ungesüßte Tees, da diese auch den Organismus nicht belasten.
+ Regelmäßige Ruhepausen und ausreichender Schlaf ohne Ablenkung (z.B. nebenbei laufender Fernseher über Nacht) bewirken, dass das Gehirn sich erholen und für den nächsten Tag stärken kann.
+ Alkohol, Koffein und Nikotin beeinträchtigen die reibungslose Gehirntätigkeit und rufen Konzentrationsstörungen hervor. Wer darauf verzichtet und in den Pausen frische Luft schnappt, kann länger konzentriert arbeiten. Auch Aufputsch- oder Schlafmittel wirken eher kontraproduktiv.
+ Eine übermäßige Beschallung durch zu viel Fernsehen, Radio etc. neben der Arbeit lenkt nicht nur ab, sondern führt schnell auch zu einer Reizüberlastung.
+ Individuelle Konzentrations- beziehungsweise Entspannungsübungen helfen dem Gehirn, lange fit und leistungsstark zu bleiben.
+ Sehr beliebt sind homöopathische Mittel oder entspannende Duftöle von Lavendel oder Rosmarin. Auch Heilkräuter wie Ginseng Wurzel können die Durchblutung des Gehirns begünstigen und die Konzentration steigern.

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